Open-Source Assistive Technology
MundMaus
Eine mundgesteuerte Spielkonsole für Menschen mit Tetraplegie. Joystick, Drucksensor und Browser-Spiele — alles was es braucht ist ein Pusten.
Open-Source Assistive Technology
Eine mundgesteuerte Spielkonsole für Menschen mit Tetraplegie. Joystick, Drucksensor und Browser-Spiele — alles was es braucht ist ein Pusten.
Ein kompaktes Gerät, das Mundbewegungen in Computereingaben übersetzt — entwickelt für Menschen, die nur ihre Gesichtsmuskulatur nutzen können.
Ein Joystick mit Mundstück. Lippen und Zunge steuern die Navigation — intuitiv und präzise.
Ein Drucksensor erkennt Pusten über einen Silikonschlauch. Leichtes Pusten genügt als Mausklick.
Solitaire, Schach, Memory, Vier Gewinnt, Freecell, Mühle — optimiert für Mundsteuerung mit grossen, gut sichtbaren Elementen.
Statt unsichtbarer Cooldowns zeigt ein sich aufbauender Rahmen um das Zielfeld, wann der Cursor dorthin springt. Der Patient sieht jederzeit, wohin die nächste Bewegung geht — und kann vorher loslassen.
Das Gerät verbindet sich per WLAN. Spiele laufen im Browser auf Tablet, Laptop oder Fernseher.
Einstellungen per Slider im Browser anpassen — Empfindlichkeit, Puste-Stärke, Geschwindigkeit. Keine technischen Kenntnisse nötig.
Der Joystick kalibriert sich bei jedem Einstecken automatisch — einfach Mundstück einen Moment loslassen. Kein manuelles Trimmen, keine Slider-Werte merken. Verschiebt sich die Ruhelage von Joystick oder Pustesensor später, gleicht die MundMaus das im laufenden Betrieb selbst aus.
Mit einer Taste (K) schaltet der Pfleger die Ansicht in den Patienten-Modus — Menüs und Einstellungen ausgeblendet, nur Spiel und große Action-Buttons sichtbar. Keine Fehlbedienungen möglich.
Schach, Vier gewinnt und Mühle gegen den Pfleger statt gegen die KI. Der Pfleger spielt mit der Tastatur, der Patient mit dem Joystick — gemeinsame Spielerlebnis ohne extra Geraet.
Das Gerät sucht selbst nach neuen Spielen und Updates; ein Klick auf „Aktualisieren“ im Portal installiert sie. Startet eine neue Firmware nicht sauber, kehrt es automatisch zur vorherigen Version zurück.
Das Portal zeigt WLAN-Qualität als Balken ("Sehr gut" / "Gut" / ...) und erkennt Stromversorgungs-Probleme automatisch. Bei zu schwachem USB-Kabel erscheint eine Empfehlung zum Austausch.
Hängt die Software oder wird der Speicher knapp, startet sich die MundMaus selbst neu. Reißt die Verbindung ab, steht groß auf dem Bildschirm, was zu tun ist: MundMaus an? Dann den WLAN-Router neu starten. Ist die Verbindung zurück, verschwindet der Hinweis, und die Seite verbindet sich von selbst neu.
Drei einfache Schritte — mehr braucht es nicht.
Den Joystick mit Lippen und Zunge in die gewünschte Richtung lenken. Hoch, runter, links, rechts.
Leicht ins Mundstück pusten. Der Drucksensor erkennt den Luftstoss und löst einen Klick aus.
Die Spiele laufen im Browser. Einfach die MundMaus-Adresse aufrufen und losspielen.
Klassiker, optimiert für Mundsteuerung. Grosse Elemente, klare Farben, barrierefreies Design.
Klondike Solitaire mit Undo, Auto-Solve und Punktesystem. Der Klassiker für zwischendurch.
Gegen den Computer in vier Schwierigkeitsstufen — von Anfänger bis Fortgeschritten. Mit Zugvorschlägen und Rückgängig-Button.
Paare finden in vier Feldgrössen (3×4 bis 6×6). Dreifach kodiert mit Symbolen, Farben und Text — auch für Farbenblinde.
Connect Four gegen die KI in drei Schwierigkeitsstufen. Einwerfen per Pusten — der Klassiker für zwei Denker.
Freecell Solitaire mit vier freien Zellen, Supermove und Auto-Complete. Alle Karten von Anfang an sichtbar.
Nine Men's Morris gegen die KI in drei Schwierigkeitsstufen. Setzen, ziehen, Mühlen bilden — und den Gegner Stein für Stein verdrängen. Mit Multiplayer-Modus.
Einfache, günstige Bauteile. Fast alles nur Steckverbindungen — nur der Drucksensor muss gelötet werden.
Mikrocontroller mit WLAN. Hostet Webserver und Spiele direkt auf dem Chip.
Analoger 2-Achsen-Joystick mit Taster. Wird mit Mundstück bedient.
Erkennt Pusten über Silikonschlauch. Empfindlich genug für leichtes Blasen. Einziges Bauteil das gelötet werden muss.
PETG-Gehäuse, entworfen in CadQuery. Alle STL-Dateien im Repository.